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Der Fahrradklima-Test ist das Stimmungsbarometer der Radfahrerinnen und Radfahrer

Bewerte mit wenig Aufwand die Situation für Radfahrende in Deiner Stadt - und gib Politik und Verwaltung ein wichtiges Feedback aus Sicht der "Alltagsexperten". Der ADFC-Fahrradklima-Test ist eine der weltweit größten Umfragen dieser Art. Er wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Die Ergebnisse geben einen umfassenden Überblick zur Situation des Radverkehrs in der Bundesrepublik Deutschland.

Hier gehts zur Umfrage

Umfragezeitraum vom 01. September bis 30. November

Per Fragebogen können Teilnehmende ab September 2020 wieder beurteilen,

ob man beispielsweise in ihrer Stadt Ziele zügig und direkt mit dem Rad erreichen kann

oder ob Radfahrende sich sicher fühlen. Die Ergebnisse geben Verkehrsplanern und

politisch Verantwortlichen lebensnahe Rückmeldungen zum Erfolg ihrer

Radverkehrsförderung und nützliche Hinweise für Verbesserungen.

Am einfachsten ist die Teilnahme digital per Online-Fragebogen, im Bereich Info & Service

kannst Du allerdings auch kostenlose Papierfragebögen bestellen. Der Online-Fragebogen

wird auf dieser Seite hier verlinkt, sobald der Umfragezeitraum beginnt.

Die Bewertung erfolgt seit 2018 in sechs Städtegrößenklassen:

  • unter 20.000 Einwohner*innen
  • 20.000 bis 50.000 Einwohner*innen
  • 50.000 bis 100.000 Einwohner*innen
  • 100.000 bis 200.000 Einwohner*innen
  • 200.000 bis 500.000 Einwohner*innen
  • mehr als 500.000 Einwohner*innen

Die Ergebnisse erfreuen sich hoher Anerkennung in Fachkreisen

und erheblicher Aufmerksamkeit in den Medien.

Ab dem 06.06.2020 gilt die neue Sächsische Corona-Schutzverordnung. Darüber freuen wir uns sehr, denn § 2 Abs. 6 erlaubt Sportbetrieb im Freien und damit auch geführte Touren des ADFC. Natürlich können die Touren nur unter besonderen Bedingungen stattfinden.

Wir bitten Angehörige von Risikogruppen zu überlegen, ob unser Angebot für sie in Frage kommt.

In diesem Jahr wird sehr vieles anders als gewohnt ablaufen müssen. Wir bitten um Beachtung folgender Vorgaben!

Bitte mitbringen:

  1.  Mund-Nasen-Bedeckung
  2. Tourenbeitrag (2 € oder 2,50 € passend)

Desweiteren zu beachten:

  • Vor Beginn der Radtour muss sich jeder Teilnehmer in eine Liste beim Tourenleiter eintragen (Name, Vorname, Anschrift, Telefonnummer).  Diese Daten werden in einem verschlossenen Umschlag mit Beschriftung der Tour 4 Wochen aufbewahrt und danach vernichtet. Eine Öffnung erfolgt nur, wenn die Daten vom Gesundheitsamt zur Kontaktnachverfolgung angefordert werden.
  • Jeder fasst nur sein eigenes Fahrrad an!
  • Immer mindestens 1,5 m Abstand zu anderen Menschen halten!
  • Während der Fahrt 1,5 m zur Seite und 5 m nach vorn und hinten Abstand zu anderen Menschen halten!
  • Mund-Nasen-Bedeckung am Treffpunkt und währender Pausen oder bei Pannen tragen!

Bautzen RadSrV-Studie zeigt: 90% mehr Radfahrten in Bautzen zwischen 2013 und 2018

15% aller Wege in Bautzen werden mit dem Rad zurückgelegt. Dies zeigt die kürzlich veröffentlichte Studie System repräsentativer Verkehrserhebung (SrV) 2018, mit der die TU Dresden alle fünf Jahre das Verkehrsverhalten in deutschen Städten erhebt. 2013 lag der Radverkehrsanteil in der Stadt noch bei 7,9%. Damit verzeichnet Bautzen mit einer Steigerung von 90% den höchsten Radverkehrszuwachs in allen beobachteten Städten in Sachsen.

Janek Mücksch, Vorstandsmitglied im Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Sachsen, freut sich über die wachsende Popularität des Rades: „Wenn mehr Menschen Rad fahren, ist es in der Stadt weniger laut, die Luft wird sauberer, die Menschen gesünder und es gibt weniger Staus. Dass immer mehr Menschen in Bautzen Rad fahren, liegt auch an den stetigen Verbesserungen in der Stadt.“ In den vergangenen Jahren wurden beispielsweise viele Einbahnstraßen für Radfahrende in die Gegenrichtung geöffnet. Das macht die Fahrt mit dem Rad wesentlich komfortabler und schneller.

„Nichtsdestotrotz wird in anderen sächsischen Städten wie Coswig, Radebeul oder Delitzsch noch viel mehr Rad gefahren, weil die Städte mit der Förderung des Radverkehrs schon etwas weiter sind. Der Bautzener Stadtrat muss jetzt weitere Maßnahmen ergreifen, damit die Wege der Bautzener mit dem Rad komfortabler, einfacher und sicherer werden.“ Beim Fahrradklima-Test des ADFC im gleichen Jahr sagten trotz aller Fortschritte 65% der Bautzener, dass sie sich auf dem Rad gefährdet fühlen.

Die SrV-Studie zeigt deutlich, wie wichtig das Fortbewegungsmittel Fahrrad in Bautzen ist: 42% der Bautzener geben an, mindestens einmal pro Woche das Rad zu nutzen. Weniger als ein Drittel nutzt das Fahrrad überhaupt nicht. Ein durchschnittlicher Bautzener Haushalt verfügt über 1,55 Fahrräder und 0,98 Autos. 7% der Fahrräder in Bautzen haben inzwischen eine elektrische Unterstützung.

Am Sonnabend, den 15. Juni wollen sich Aktive des ADFC und engagierte Radfahrer in Bautzen treffen, um im Rahmen der Kampagne "Mehr Platz fürs Rad" in Bautzen erstmalig eine Poolnudel-Rundfahrt zu starten. Der ADFC hat anläßlich des Tags der Verkehrssicherheit dazu bundesweit aufgerufen. Wir wollen um 10 Uhr am Reichenturm starten, um darauf aufmerksam zu machen, daß Radfahrer mit einem Sicherheitsabstand von 1,50 m überholt werden sollen. Um diesen Abstand physisch zu demonstrieren, hatten sich erstmalig in Toronto Radfahrer eine Poolnudel in den Gepäckträger geklemmt. Wer bei dieser Aktion mitmachen möchte, ist dazu herzlich eingeladen! Umso mehr Radfahrer dann unterwegs sind, umso eindrucksvoller wird die Fahrt. Und wer daheim selbst solche Nudeln hat - bitte unbedingt mitbringen! Wir haben nur eine überschaubare Anzahl vor Ort zu verteilen.
Die Auswertung des Fahrradklimatests hat gezeigt, daß sich Radfahrer im Mischverkehr mit Kfz. zunehmend unsicher fühlen. Kein Wunder bei immer mehr Verkehr, immer breiteren Autos und immer weniger Rücksichtnahme. Die Lösung ist aber kein Zurück auf die Gehwege, wie es viele in ihren freien Kommentaren beim Klimatest formuliert haben. Radwege im Stil derer auf der Steinstraße bergen ein viel höheres Unfallrisiko als Schutzstreifen und nur gefühlt mehr Sicherheit. Nachlesen kann man das z. B. in einem Bericht der Bundesanstalt für Straßenwesen (https://bast.opus.hbz-nrw.de/opus45-bast/frontdoor/deliver/index/docId/191/file/V184.pdf). Die Lösung kann nur darin liegen, daß Radfahrer endlich einen angemessenen Anteil am Platz auf den Straßen und sichere Wege bekommen, Schutzstreifen von Autofahrern akzeptiert und nicht überfahren werden (wie man es täglich in Bautzen beobachten kann) usw. Dafür soll mit der aktuellen Kampagne des ADFC demonstriert und geworben werden. Mit der Fahrt am 15. Juni wollen wir unseren Anteil dazu leisten.

Seit Mitte Juli 2018 darf man auf der Reichenstraße mit dem Rad fahren, langsam, in friedlicher Koexistenz mit den Fußgängern.Reichenstraße klein

Die Stadtverwaltung will in einem Verkehrsversuch bis zum November 2018 prüfen, ob Fußgänger und Radfahrer miteinander auskommen. Die Auswertung des Versuchs wird darüber entscheiden, ob aus dieser Testphase eine dauerhafte Lösung wird, wie sie bereits in vielen Fußgängerzonen anderer Städte besteht.

Nun, nach 2 Wochen der Öffnung der Reichenstraße für Radfahrer, stellt sich ein sehr beschauliches Miteinander beider Interessensgruppen dar. Die (meisten) Radfahrer fahren langsam, vorausschauend, suchen sich einen freien Platz, um an Familien, Stadtführungen und schlendernden Menschen vorbeizufahren. Manchmal wird auch abgestiegen und an der Menschengruppe vorbeigeschoben.

Die Nutzung der Fußgängerzone mit dem Rad erleichtert vielen älteren Menschen die Zugänglichkeit zu den Geschäften oder zum Wochenmarkt. Können sie doch ihre Einkäufe bequem mit dem Rad transportieren und sind somit flexibel in ihrer Beweglichkeit.

Radfahrer, welche schnell an ihr Ziel von A nach B durch die Stadt wollen, werden die Fußgängerzone ohnehin nicht nutzen, da sie dort nicht voran kommen.

Die Ortsgruppe Bautzen des ADFC begrüßt den Verkehrsversuch sehr, da die Stadtverwaltung damit auf die Wünsche vieler Bautzener Radfahrer reagiert hat.

Bleibt uns zu hoffen, dass ein friedliches und rücksichtsvolles Miteinander aller Beteiligten zu einer dauerhaften Freigabe der Reichenstraße für Radfahrer führen wird.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ...

  • vertritt die Interessen der Alltags- und Freizeitradler
  • setzt sich für die Förderung des Radverkehrs ein
  • kämpft für die Abschaffung der Radwegebenutzungspflicht als Maßnahme zur Gleichberechtigung von Radfahrern mit anderen Verkehrsteilnehmern

 

 

Wir sind eine Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. Wir betreiben diese Webseite und ein Facebookprofil. 

Ein fahrradfreundliches Bautzen und Umland zu schaffen haben wir uns zum Ziel gesetzt.

Uns verbindet die Freude am Radfahren und die Überzeugung, dass das Fahrrad das beste Verkehrsmittel überhaupt ist. Ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen, mitzuradeln und eigene Ideen zu verwirklichen, unabhängig davon, ob Sie sich/Ihr Euch eine Mitgliedschaft im ADFC leisten könnt oder wollt - oder unterstützt uns mit eben einer solchen Mitgliedschaft!


 

 

 

Wir sind aktive Radfahrer in und um Bautzen und engagieren uns als ADFC-Ortsgruppe für das Radfahren in unserer Region. Wir gehören zum ADFC Dresden e.V. bzw. zum ADFC-Sachsen e.V. und treffen uns regelmäßig zum Radlerstammtisch, nehmen Einfluss auf die Verkehrspolitik und -planung vor Ort, leisten Aufklärungsarbeit und organisieren Radtouren.

Radfahren in Sachsen ist toll, oder?

Finden Sie Radverkehrsführungen häufig unverständlich? Fühlen Sie sich als Radfahrer manchmal gefährdet? Würden Sie sich über bessere Abstellmöglichkeiten für Ihr Rad freuen? Fänden Sie es nicht besser, auch an Baustellen radfahrend sicher vorbeizukommen? Müssen Sie an Ampeln manchmal länger warten als alle Anderen? Könnte Radfahren in Sachsen schöner sein?