Nav Ansichtssuche

Navigation

RADELN FÜR EIN GESUNDES HERZ

Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr veranstaltet das Kompetenznetz Herzinsuffizienz (KNHI) gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und verschiedenen Kliniken aus dem ganzen Bundesgebiet im Vorfeld des Europäischen Tages der Herzschwäche die Fahrradkampagne „Tour mit Herz - Wir treten in die Pedale!“ Dabei finden im Zeitraum vom 11. April bis 10. Mai 2015 vom ADFC geleitete Radtouren in 11 Städten statt.

WORUM GEHT’S?

Wir laden Sie herzlich ein, an einer der Radtouren teilzunehmen und Ihre Herzgesundheit zu stärken. Gemeinsam mit den anderen Radlern können Sie erleben, wie viel Spaß Bewegung macht und dass es sich lohnt, auch im Alltag öfter auf das Fahrrad zu steigen. Mit der „Tour mit Herz“ möchten wir Sie hierzu motivieren.

WER KANN MITRADELN?

Mitfahren kann jeder, der über ein verkehrssicheres Fahrrad verfügt. Das Niveau der Touren ist eher leicht und auch für weniger Geübte sowie Familien geeignet. Kinder unter 16 Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Anmeldung zu den Touren ist nicht erforderlich. Sie können auch spontan teilnehmen.

In Bautzen startet die Tour mit Herz am 3.5.15 um 14:00 Uhr vor dem Krankenhaus Bautzen, Am Stadtwall (an der Bushaltestelle). Auf überwiegend Radwegen und Nebenstraßen werden wir um die Talsperre Bautzen radeln und ca. 16:00 Uhr am Krankenhaus Bautzen eintreffen.

Im Anschluss der Fahrradtour finden am 6.5.15 um 17:00 Uhr 2 Vorträge ("Herzinsuffizienz allgemein" und "Sport/Radfahren - Einfluss auf die Herzinsuffizienz") im Krankenhaus Bautzen - Oberlausitz-Kliniken gGmbH (Am Stadtwall 3, 02625 Bautzen) im Haus 15 (alter Personalspeiseraum) statt.

GEMEINSAM GEGEN HERZSCHWÄCHE


Der Europäische Tag der Herzschwäche klärt über die gefährliche Krankheit auf Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs - diese Krankheiten kennt und fürchtet so gut wie jeder. Eher wenig bekannt ist dagegen die Herzschwäche (Herzinsuffizienz), obwohl sie die häufigste Ursache für eine Krankenhauseinweisung in Deutschland ist. Bei einer Herzinsuffizienz pumpt das Herz nicht mehr richtig und kann deshalb Körper und Organe nicht ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgen. Die typischen Symptome sind Luftnot, Erschöpfung, Wassereinlagerungen und Rhythmusstörungen. Bundesweit erkranken jährlich 200.000 Menschen neu an Herzschwäche.

Aufklärung tut Not

Herzschwäche ist gefährlich: Überlebenschancen und Einschränkungen in der Lebensqualität sind mit der von Krebserkrankungen vergleichbar. Deshalb ist es wichtig, Herzinsuffizienz frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Um über die Krankheit aufzuklären und die Vorsorge zu stärken, wurde der „Europäische Tag der Herzschwäche“ (HFA-Day) ins Leben gerufen. 2015 findet er vom 8. bis 10. Mai statt. In Deutschland wird er vom Kompetenznetz Herzinsuffizienz (KNHI) koordiniert, Kooperationspartner ist die Deutsche Herzstiftung. In Zusammenarbeit mit vielen Kliniken wurde bundesweit ein umfassendes Programm auf die Beine gestellt. Am Wochenende vom 8. bis 10. Mai erwarten die Besucher vielfältige Aktionen, darunter Seminare, Vorträge, Diskussionen, Führungen, Aktivkurse und Kochvorführungen. Schon ab März lädt der Malwettbewerb „Gesundes Herz macht Schule: Ma(h)lzeit für’s Herz“ Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-6 und zu einer kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema gesunde Ernährung ein.


Weitere Infos zum HFA-Day unter www.knhi.de