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Seit Mitte Juli 2018 darf man auf der Reichenstraße mit dem Rad fahren, langsam, in friedlicher Koexistenz mit den Fußgängern.Reichenstraße klein

Die Stadtverwaltung will in einem Verkehrsversuch bis zum November 2018 prüfen, ob Fußgänger und Radfahrer miteinander auskommen. Die Auswertung des Versuchs wird darüber entscheiden, ob aus dieser Testphase eine dauerhafte Lösung wird, wie sie bereits in vielen Fußgängerzonen anderer Städte besteht.

Nun, nach 2 Wochen der Öffnung der Reichenstraße für Radfahrer, stellt sich ein sehr beschauliches Miteinander beider Interessensgruppen dar. Die (meisten) Radfahrer fahren langsam, vorausschauend, suchen sich einen freien Platz, um an Familien, Stadtführungen und schlendernden Menschen vorbeizufahren. Manchmal wird auch abgestiegen und an der Menschengruppe vorbeigeschoben.

Die Nutzung der Fußgängerzone mit dem Rad erleichtert vielen älteren Menschen die Zugänglichkeit zu den Geschäften oder zum Wochenmarkt. Können sie doch ihre Einkäufe bequem mit dem Rad transportieren und sind somit flexibel in ihrer Beweglichkeit.

Radfahrer, welche schnell an ihr Ziel von A nach B durch die Stadt wollen, werden die Fußgängerzone ohnehin nicht nutzen, da sie dort nicht voran kommen.

Die Ortsgruppe Bautzen des ADFC begrüßt den Verkehrsversuch sehr, da die Stadtverwaltung damit auf die Wünsche vieler Bautzener Radfahrer reagiert hat.

Bleibt uns zu hoffen, dass ein friedliches und rücksichtsvolles Miteinander aller Beteiligten zu einer dauerhaften Freigabe der Reichenstraße für Radfahrer führen wird.